Die norwegische Westküste – Bergen

Donnerstag, 17.08.17

Da wir tanken müssen und kein Bargeld mehr dabei haben (man könnte auch mit Karte an den vielen sog. „Automat“- Tankstellen bezahlen, aber dafür werden Gebühren verlangt), suchen wir zunächst im Internet einen Ria Money Transfer, der uns bereits in Oslo gute Dienste erwiesen hatte. Die Filiale ist direkt am Hafen in Bergen gelegen und so gehts durch das von Umbauarbeiten erzeugte Chaos vor der Stadt erst durch einen Tunnel dann über eine Brücke, umgeben von den namensgebenden Bergen, weiter Richtung Innenstadt und Geldwechselstube, die wir schnell erreichen. DSC01202Wir versuchen in ein paar Seitengassen einen Parkplatz zu finden, doch dies ist ohne Parkschein und Bargeld nicht möglich und so nutzen wir dieselbe Taktik wie in Oslo. So wartete Sebi im Auto während ich schnell zum Moneytransfer lief und unser Geld tauschte.. Darauf versuchten wir außerhalb einen Parkplatz zu finden, um unseren Geldbeutel vor den hohen Parkgebühren der norwegischen Städte zu schützen. Wir fahren also aus Bergen raus und landen schlussendlich bei einem Friedhof, den wir dann doch als eine eher unpassende Parkgelegenheit empfinden. Wir fahren wieder Richtung Zentrum, wo wir auf Anhieb einen Parkplatz nahe des Hafens finden, der für uns auch noch bezahlbar ist. DSC01205DSC01203Die Regenjacken nehmen wir beim Aussteigen sicherheitshalber mal mit, keine schlechte Idee wie sich zeigen sollte. Als erstes wollen wir uns einen Überblick verschaffen und gelangen über einige Treppen und Gassen an eine Art Aussichtspunkt über der Stadt. DSC01214DSC01216DSC01217Dort angekommen sehen wir Menschen in Tierkostümen und Jugendliche mit Trommeln und Uniformen, die wohl einer Parade angehören. Wir gehen recht zügig weiter, da wir nicht unbedingt Teil dieser lustigen Veranstaltung sein wollen. Auf dem Weg nach unten kaufen wir noch etwas Essen (welches wir bei Regen unter dem Vordach eines Altenheims verspeisen) und spazieren danach an der Uferpromenade entlang, durchkämmen Souvenirläden , besuchen den Fischmarkt und erwerben auf der Shoppingmeile Bergens Postkarten für zuhause. DSC01219DSC01221DSC01228DSC01227DSC01232DSC01230Als nächstes dürstet uns nach wochenlangem Fasten nach einer guten Tasse Kaffee und wir setzten uns auf eine mit Decken und Kissen ausgelegte Bank unter dem Vordach eines kleinen Cafe’s. Dort gibts für uns erst mal Cappuccino, während eine Taube versucht dem Mann neben uns das Essen vom Teller zu klauen. Gestärkt erkundigen wir uns nach Briefmarken und dem Versand dieser. DSC01233DSC01235DSC01234Als das erledigt ist zeigt sich unsere Zeit, begrenzt durch die Parkuhr, dem Ende entgegen. Nach einem kurzen Einkauf gehts dann endgültig auf Schlafplatzsuche. DSC01239Wir fahren ein gutes Stück und biegen irgendwann in eine vielversprechende Seitenstraße ein, die zunächst von Ästen befreit werden muss, um sie befahrbar zu machen. Dieser Weg stellt sich jedoch als Flop heraus, da er direkt in die Einfahrt eines Hauses führt. Der nächste Halt ist, an einem Fußballplatz vorbei, direkt am See gelegen. Nach dem Abendessen und dem mittlerweile alltäglichem Umbauritual hören wir noch nordische Sagen, ehe wir den Tag beenden.

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