Das Lied von Eis und (Feuer)

Mittwoch, 16.08.17

Während Sebi noch im Auto liegt, gehe ich erneut runter zum Bach, der durch die Regenfälle der letzten Nacht kaum noch erreichbar ist. Auch die Farbe des Wassers hat sich von Türkis zu einem dunklen Grün gewandelt, zum Glück waren wir schon vor dem Regen hier.DSC00973 Als ich zurück bin, frühstücken wir noch und fahren dann wieder weiter Richtung Wasser, denn wir haben uns eine Route rausgesucht, die mehrere Stunden am Fuße der Fjorde entlang führt. Dafür müssen wir aber zunächst noch einen Berg überwinden. Die Straße dorthin erinnert uns an das bayerische Voralpenland mit seinen Hütten und grünen Wiesen, denn genauso sieht es hier aus. Wir sehen dort auch eine kleine Skipiste mit zugehörigem Hotel, ehe wir, an einem kleinen Wasserfall vorbei, auf Serpentinen ein Gipfelplateau erreichen. DSC00980DSC00987DSC00992Wir sehen aus dem Fenster einige Eisfelder, schauen sie uns genauer an und machen ein paar Fotos. DSC00997DSC00994DSC00996DSC00999Erst von der Landschaft, dann auch noch von unserem Auto (weil das wie aus in der Werbung aussah). DSC01008Während der Fahrt wird Sebi immer mal wieder von mir mit Butterbroten gefüttert, um ihn bei Laune zu halten. Langsam geht es wieder abwärts und in der Ferne sehen wir die Fjorde. DSC01010DSC01013Auf Serpentinen geht es runter ins Tal und durch einen Ort, dessen Hauptstraße direkt in die Auffahrt einer Fähre mündet, die die Ufer miteinander verbindet. Ein netter, deutschsprachiger Mitarbeiter erklärt uns die Benutzung des Schiffs, auf welchem wir für knappe 15€ anheuern. Die Fährt , mit einem kleinen Zwischenstopp, bei dem wir wieder ab- und auffahren müssen, dauert nicht lang und so sind wir, begleitet von einer Rentnergruppe aus Gladbach, recht schnell und komfortabel auf der anderen Seite des Fjord. DSC01032DSC01039Weiter gehts auf der Straße entlang des Wassers, welche gezeichnet ist von steilen und felsigen Abhängen auf der einen und dem Ausblick über den Fjord auf der anderen Seite. DSC01045DSC01072DSC01079DSC01090Nach einiger Zeit kommen wir zu einer Baustelle vor einem Tunnel, bei der uns ein Bauarbeiter mit einem Klopfen auf seine Uhr sagt, dass wir eine Stunde warten müssen, ehe der Verkehr wieder rollt. Also nutzen wir diese Zeit für eine kleine Pause und machen uns Nudeln mit Tomatensoße auf dem Capingkocher. DSC01088Pünktlich um 3 geht es dann weiter. Später erreichen wir die nächste Fähre, die uns wieder Richtung der E95 und Bergen, unserem Ziel des nächsten Tages bringt. Wieder bezahlen wir umgerechnet 15€ und fahren, da wir als erster in der Schlange standen, auf eine erhöhte Plattform innerhalb des Schiffs, die uns eine gute Aussicht beschert.DSC01109 Doch unser Glück wird getrübt von einem Mülllaster links unter uns, sodass die Fahrt nur bei geschlossenem Fenster zu ertragen ist. Auf der anderen Seite angekommen, nehmen wir die Straße Richtung Bergen und halten einige Zeit später in einem Vorort der Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Platz für die Nacht an.DSC01103DSC01153DSC01170 Dieses Mal gestaltet sich die Erkundungstour aufgrund der städtischen Umgebung schwer, sodass wir uns mit einem wenig idyllischen Platz mitten im Vorort zufrieden geben müssen. Einzig allein der Sonnenuntergang über den Inseln vor Bergen versüßt uns den Standort. Nach erfolgreichem Umbau liegen wir im Auto, unterhalten vorbeilaufende Spaziergänger, Jogger und Fußballer des nahe liegenden Sportgeländes mit Gitarrenmusik (vielleicht auch mit unserem Anblick) und trinken ein wenig Gin, bevor wir uns als Abendessen noch (und diesmal erfolgreich) Salzkartoffeln in Butter machen und schlussendlich ins Bett gehen.

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