Angekommen – Suche und Aufbau

Sonntag, 13.08.2017

Der Tag beginnt mit einer genauen Begutachtung des vorderen Sees, bei der wir beschließen, diesen als geeigneter zu befinden und somit unser Lager dort aufzuschlagen. DSC00729Nun beginnt der anstrengende Teil des Trips. Zunächst machen wir uns ohne Gepäck auf, um einen genauen Lagerplatz festzulegen. Wir marschieren durch die den See umgebenden Sumpffelder, durch lichte und dichtere Wälder, bis wir einen Platz gefunden haben, der unsere Bedürfnisse erfüllt. Als dies geschehen ist, laufen wir zunächst zum Auto und laden uns viel möglich an Gepäck auf, um den doch relativ weiten Weg nicht so oft laufen zu müssen. Bepackt machen wir uns dieses Mal auf einem anderen Weg zu unserer ausgesuchten Stelle auf. Nach ca. 10min Gehzeit legen wir eine kleine Pause ein, da die mitgeschleppten Sachen zu schwer werden. Weiter geht’s auf dem beschwerlichen Weg, der nun vom Weg ab in den Wald führt. Hier angekommen, steigt die Beanspruchung durch das Gepäck erneut, da meine sperrige Reisetasche nur schwer durch die teils eng stehenden Bäume und Sträucher passt. Wir überqueren einige kleine Bäche, ehe wir nach einigen Umwegen an der zuvor ausgesuchten Stelle ankommen. Wir überlegen uns, diese aber nochmal zu versetzen, da nicht weit entfernt einige Lichtungen aufwarten, die evtl. noch besser geeignet wären. Wir legen uns also, nach kurzer Besprechung, auf eine dieser fest und breiten unsere Sachen auf der mitgebrachten Plane aus, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. DSC00721Nach kurzer Verschnaufpause legen wir auf dem Rückweg Pfeile aus Stöcken, denn unsere größte Angst ist, dass wir den Lagerplatz und somit auch unsere Sachen sonst nicht mehr wiederfinden. Dies gaben wir aber wieder auf, da wir die Pfeile wahrscheinlich eh nicht wieder finden würden. Wieder beim Auto angekommen, stellen wir erleichtert fest, dass wir das restliche Zeug auf einmal mitnehmen können, ohne erneut zu gehen. Als geht’s fertig bepackt wieder los, doch dieses Mal nehmen wir einen anderen Weg, nämlich durch einen von großen Strommasten erzeugten Korridor, der kaum bewachsen und so leichter mit Gepäck zu durchqueren ist. Unsere Sorge, die Stelle nicht mehr zu finden, bestätigten sich nicht, wir sehen die Plane schon von weitem. Dort angekommen machen wir uns ans Aufbauen. Ein großer Stamm dient unserer Plane als Auflage und so entsteht eine Art Shelter, der uns von 3 Seiten vor eventuellem Regen schützen soll. Wir spannen ihn noch an den umliegenden Bäumen ab, schnitzen Heringe und befestigen diese im Boden. DSC00735Danach wird der Schlafplatz hergerichtet und das Gepäck verstaut. Während ich die erste Mahlzeit in unserem Camp koche, macht sich Sebi mit unserem Kanister auf zum See, um Wasser zu holen. DSC00736Pünktlich als er wieder auftaucht, werden die Nudeln fertig. Nach dem Essen geht’s weiter mit dem Campaufbau und wir heben eine kleine Feuerstelle aus und sammeln Holz und Birkenrinde als Anzünder. Als das erledigt ist, neigt sich der Tag dem Ende zu und wir entzünden das Feuer, um uns an diesem bei Gin und Gitarrenmusik zu entspannen. DSC00748

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DSC00751Weiter stellt sich heraus, dass das gesammelte Holz recht feucht war und wir nun eher eine rauchende als ein brennende Wärmequelle haben. Wir beschließen, am nächsten Tag nach besser geeignetem Holz zu suchen und gehen nach dem Leeren der Flasche in unser Shelter zum Schlafen.

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