Roadtrip nach Norwegen – Hamburg-> Dänemark-> Schweden

Donnerstag, 10.08.2017

7:00 Uhr. Der Wecker klingelt. 7:30 Uhr. Langsam stehen wir auf und räumen unser Zeug von den Vordersitzen in den Kofferraum unseres Autos, welcher mithilfe von Paletten und Polstern eine provisorische Schlafstätte für unsere Anfahrt bildet. Wir verabreden uns nochmal mit Philipp und machen uns gegen 9 auf den Weg. Die chaotische und unübersichtliche Hamburger Innenstadt verlängert die von Google Maps angegebene Reisezeit deutlich. Am Zielort angekommen, wünschen wir uns gegenseitig einen schönen Urlaub (Philipp + Lea fahren nach Dänemark) und versuchen die nächste Tankstelle zu finden, um den zu unserer Reisezeit teuersten europäischen Preis für Superbenzin von Dänemark nicht zahlen zu müssen. Vollgetankt fahren wir Richtung Kiel/Flensburg weiter auf die dänische Grenze zu. Zwischenstopp machen wir auf einem Rastplatz, wo wir den 0,50€ Sanitärgutschein in den dortigen Burgerking investieren. Die Grenze ist nicht mehr weit und der Kilometerzähler zeigt an, dass wir in Kürze die ersten 1000 km Wegstrecke erreicht haben. Wir überlegen uns, das mit einer Pfeife zu zelebrieren, diese Tradition beizubehalten und so jeden weiteren Streckenmeilenstein zu feiern. Also fahren wir in Dänemark auf den nächsten Parkplatz und tun was getan werden muss.DSC00357 Als nächstes Ziel haben wir uns Roskilde auserkoren, welches zum einen eh auf dem Weg liegt und zugleich eine Werkstatt/Museum für Wikingerschiffe bietet. Wir sehen uns also die Nachbauten im Hafen der Werft an, machen Fotos und kochen uns angeblich scharfe chinesische Nudeln, von denen einem der Mund den ganzen Tag nach Plastik schmeckt, wie sich später herausstellen sollte.

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Nach 1 ½ h Roskilde fahren wir Richtung Kopenhagen, um dort die Nacht zu verbringen. Auf dem Weg dorthin erfahren wir durch Recherche im Internet, dass die dortigen Parkgebühren unmenschlich hoch sein sollen. Ein Glück, dass wir nach 18:00 Uhr dort eintrudeln, denn ab dieser Uhrzeit sinken die Preise rapide. Aus dem Auto sehen wir auf der Parkplatzsuche einen Teil der dänischen Hauptstadt, von den Hochhäusern der Geldinstitute über große Kontoren und Speicher am Hafen bis hin zu einer Kirche aus Marmor mit einer riesigen Kuppel.

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DSC00456 Diese Eindrücke zeigen uns die Vielfalt und Schönheit von Kopenhagen auf, welches wesentlich entspannter und übersichtlicher ist als es gestern Hamburg war. Leider ist unsere Zeit mangels fehlendem Münzgeld für den Parkautomaten und dem Plan, noch so weit wie möglich zu fahren, begrenzt und so machen wir uns auf, um über die Öresundbrücke, welche Dänemark und Schweden verbindet, Richtung Göteborg zu fahren. Auf schwedischem Festland angekommen, kurz nach der Mautstation der Brücke, werden wir von 2 schwedischen Polzisten zur Grenzkontrolle rausgewunken, welche zunächst nach Ziel und Grund unserer Reise fragen, während einer von ihnen durch die Seitenscheiben des Autos unser Gespräch unter die Lupe nimmt, ehe sie dann unsere Ausweise kontrollieren und uns weiterfahren lassen. Also fahren wir weiter durch die Nacht, unterstützt von schwedischen Radiosendern (Retro FM <3), welche Klassiker wie „California Love“ spielen und mich damit wach und bei Laune halten. Sebi hingegen ist nicht in der Stimmung für derartige Musik und lenkt konzentriert unser Gefährt weiter die schwedische Küste hoch. Kurz vor Göteborg suchen wir uns einen See im Internet raus, an welchem wir die Nacht verbringen wollen. Das ist aber leider nicht möglich, da wir keinen Stellplatz für unser Auto finden. Also parken wir in einem Ferienhausdorf und geben uns nach 8h reiner Fahrtzeit dem wohlverdienten Schlaf hin.

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