Roadtrip nach Norwegen – Die Reise beginnt

   Mittwoch, 09.08.2017

Unsere Reise beginnt um 9:00 Uhr in Regensburg. Die Tage davor waren geprägt von Einkaufstouren durch Metro etc. und der Planung dieses 3- wöchigen Trips. Die Idee dazu kam durch gemeinsames Interesse am Norden und Überleben/Leben in der Natur. Also fragte mich (Lukas) Sebi nach einem Heimfahrservice von der Schule (welcher sich oft zutrug, nachdem Sebi auf unerklärliche Weise an dieses Schmuckstück von Vehikel gekommen war) [Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um einen Opel Zafira Baujahr 2005], ob ich nicht Interesse hätte, sowas zu machen. Dem sagte ich in einer Euphorie zu, ohne zu ahnen, welche Strapazen unter anderem auf der 3-4 tägigen Anfahrt (es ist zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung erst der 10.9.2017 und trotzdem habe ich eine böse Vorahnung auf das was kommen kann (mag).

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Aber fangen wir erst mal am ersten Anfahrtstag an, denn da erreichten wir nach 3,5 h Fahrt Halle, wo wir einen kurzen Zwischenstopp planten, um etwas wacher zu werden und die Beine zu vertreten. Halle aus dem Grund, da ich (Lukas) da geboren und ein Teil meiner Familie noch dort wohnt. Also parkten wir in der Nähe der Saale und machten, gestärkt durch landesübliche Backwaren aus dem Rewe, einen halbstündigen Spaziergang am Rieve-Ufer. Von diesem zurückgekehrt, tankten wir noch einmal voll, während Sebi ein erleuchtendes Gespräch mit der Kassiererin der Tankstelle führte: „Habt ihr eine Toilette?“ „Ja.“ „Dürfte ich die benutzen?“ „Ja.“. Unser nächster Halt sollte Hamburg sein, wo wir Philipp und Lea (Freunde) nach nervenaufreibender Parkplatzsuche trafen.

DSC00304Zunächst im Hafen, setzten wir unsere kleine Stadttour Richtung Reeperbahn mit kleinem Zwischenstopp in einem Kiosk (2 Astra Urtyp und 1 Wein) fort. Die Szenen dort erinnerten uns beide an unsere Abifahrt nach Malta und die Partymeile auf der Insel, da es beiderorts von aufdringlichen Prostituierten wimmelte.

DSC00312Neben diesen sahen wir zahlreiche Leuchtbanner und –Reklamen, anrüchige Namen für Kneipen („Zur Ritze“), die Präsenz von Olivia Jones auf der Bahn und Bordelle/Sex- und Souvenirshops im Überfluss.

DSC00336Erschöpft von der langen Autofahrt trennten wir uns von Lea und Philipp und machten uns auf zu unserem Schlafplatz, direkt an der Verkehrsader des Johann-Brahms-Platz.

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Als wir, nach Verladen des gesamten Gepäcks auf den Fahrer- bzw. Beifahrersitzes entspannt in unseren Schlafsäcken lagen, wurden wir zuerst von einer vorbeifahrenden Polizeistreife erschreckt (man könne uns ja vielleicht von diesem Parkplatz vertreiben -> wir müssten alles wieder umräumen und wegfahren, was sich durch den Alkoholkonsum als durchaus schwierig erweisen würde), darauf von einen Ordungsämter mit Taschenlampe, der unsere ängstlichen Gesichter aber mit einem „Alles gut!“ beruhigte. Die folgende Nacht sollte aber für Sebi nur 2h Schlaf bereithalten.

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